
Abschiede gehören zum Leben. Und manchmal öffnet erst der Tod eines geliebten Menschen den Raum für den nächsten Schritt.
Der Tod ist ein Thema, das uns alle berührt. Für mich ist er kein Ende, sondern ein Übergang. Manchmal schmerzhaft, manchmal erleichternd. Beides darf sein.
Ich kenne das Gefühl, dass ein Abschied nicht nur weh tut – sondern auch etwas löst. Etwas beendet, das zu lange getragen wurde. Eine Verantwortung, die nicht mehr meine war. Und ich habe gelernt, das anzuerkennen. Ohne Schuld. Mit Dankbarkeit für das, was war.
In der Trauer habe ich oft nicht nur die Abwesenheit gespürt, sondern auch das Geschenk. Die Erinnerung. Die Erlaubnis, weiterzugehen. Anders – und mit neuer Dankbarkeit für das, was war.
Loslassen heißt nicht vergessen. Es heißt, dem Leben wieder zu vertrauen. Auch wenn es sich verändert hat.
