
Es gibt keinen Weg drumherum.
Letztens las ich in dem Buch “Coaching hautnah” einen Satz, der mich still gemacht hat:
„Es gibt keinen Weg um die Trauer herum.“
Und ich spürte sofort:
Das gilt nicht nur für die Trauer.
Es gilt für all unsere Gefühle.
Für Wut. Für Angst. Für Freude.
Entweder du nimmst sie an – oder sie wenden sich gegen dich.
Sie zeigen sich, so oder so.
Ob laut oder leise, im Körper oder im Verhalten, im Rückzug oder in der Rastlosigkeit.
Es ist nicht immer leicht, das auszuhalten.
Manchmal will ich davonlaufen.
Doch ich weiß inzwischen: Der einzige Weg führt hindurch.
Und wenn wir diesen Weg gehen –
mit Mut, mit Mitgefühl, mit Geduld –
dann können unsere Gefühle zu Verbündeten werden.
Nicht als Gegner, die es zu bekämpfen gilt.
Sondern als Stimmen, die gehört werden wollen.
Was passiert, wenn du deinen Gefühlen Raum gibst?
Was könnte entstehen, wenn du sie nicht wegdrückst – sondern ein Stück mit ihnen gehst?
