
„Ich brauche dringend Urlaub, um mich zu erholen.“
Diesen Satz habe ich oft gesagt. Und noch öfter gehört..
Irgendwann habe ich gemerkt: Wenn mein Leben so anstrengend ist, dass ich einen langen Urlaub brauche, um wieder funktionieren zu können – dann läuft etwas grundsätzlich falsch.
Heute versuche ich, es anders zu leben.
Nicht auf den Urlaub hinarbeiten, sondern den Alltag so gestalten, dass ich nicht ausbrenne.
Statt mich wochenlang zu verausgaben, nehme ich mir kleine Pausen.
Nicht irgendwann – sondern regelmäßig.
Urlaub genieße ich dadurch mehr denn je.
Nicht, weil ich ihn brauche.
Sondern weil ich ihn bewusst erlebe.
Und auch wenn ich dort manchmal Mails beantworte – dann nicht, weil ich muss, sondern weil mir meine sogenannte „Arbeit“ einfach Freude macht.
Es sind oft die kleinen Auszeiten, die den Unterschied machen.
Ein Spaziergang.
Ein bewusstes Nein.
Ein Moment auf der Terrasse, mit Sonne im Gesicht.
Malen. Musik. Kerzenlicht. Der Hängesessel. Einfach da sein.
Nicht ständig – aber immer wieder.
Erholung beginnt nicht im Urlaub.
Sondern in einem Lebensstil, der dich nicht überfordert.
