
Wir haben Angst zu verlieren.
Menschen, Beziehungen, Möglichkeiten.
Das, was uns wichtig ist.
Das, von dem wir denken, das es uns ausmacht.
Das, was wir lieben.
Und doch – früher oder später – werden wir alles verlieren.
Jeden Besitz. Jeden Moment. Am Ende sogar alle unsere Fähigkeiten und unseren eigenen Körper.
Das klingt hart. Und ist doch wahr.
Vielleicht ist es sogar erst dieser Gedanke, der uns wirklich spüren lässt, was wir gerade haben.
Jetzt. Noch. Für diesen Moment.
Nicht, um in Angst zu leben.
Sondern um in Dankbarkeit zu verweilen.
Für das, was da ist.
Für den Menschen neben dir.
Für den Atemzug, den du gerade machst.
Für das, was du vielleicht morgen schon vermissen wirst.
