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Der Schuster mit den schlechtesten Schuhen?
Kennst du diesen Spruch? „Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.“

Ich muss oft daran denken, wenn ich an den Coaching- und Beratungsbereich denke – und ehrlich gesagt finde ich, dass dieser Spruch in keiner Branche gelten sollte. Letztendlich verkauft auch der Schuster seine Ware am besten, wenn er sie selbst trägt! In der Coaching- und Beraterbranche allerdings gilt das aus meiner Sicht ganz besonders.

Was soll ich denken, wenn ein Coach für Resilienz ins Burnout rutscht? Wenn mir jemand ein glücklicheres Leben zeigen will, aber selbst gestresst und unglücklich wirkt? Oder wenn mir jemand Tipps zur Mitarbeiterführung gibt, aber offensichtlich nicht einmal sich selbst gut führen kann?

Ich bin der festen Überzeugung: Man darf, soll und muss bei sich selbst anfangen. Und ja, daran muss man sich immer wieder erinnern.
Ich wende alles, was ich für meine Klient:innen gelernt habe, immer wieder auch an mir selbst und für mich selbst an. Denn es reicht nicht, zu wissen, wie es „geht“. Es braucht die Bereitschaft, immer wieder bei sich selbst hinzuschauen. Sich selbst zu reflektieren. Und manchmal auch, sich Unterstützung zu holen, wenn blinde Flecken im Weg stehen.

Ich merke immer wieder, wie hilfreich es ist, mir bewusst Zeit für Reflexion zu nehmen – sei es durch Gespräche, Austausch mit Kolleg:innen oder einfach, indem ich mir Reflexions- und Selbstfürsorge-Termine im Kalender setze.
Was hilft dir, an dir selbst zu arbeiten? Und welche Tipps hast du für mich? Ich freue mich auf deine Gedanken!

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