2025 05
2025 05

Häufig denke ich beim Training im Fitnesscenter über mein Leben nach.

Am Laufband geht es für mich darum, meinen Rhythmus zu finden und ihn zu halten. Schritt für Schritt, mit Konsistenz und einem Blick auf das große Ziel. Eine vorgegebene Zeit. Möglichst gut bewältigen. Dranbleiben, auch wenn es schwer wird. Durchhalten. Eine Stunde kann unglaublich lang sein -und ich finde immer neue Möglichkeiten, sie für mich leichter bewältigbar zu machen. Es ist eine Übung in Ausdauer – physisch und mental.

Ganz anders ist es am Rudergerät. Dort fordere ich mich heraus. Es geht um den Moment, um die Kraft und Energie, die ich jetzt gerade einsetze. Jede Übung eine Minute lang – so intensiv, genau und schnell, wie es geht. Es fühlt sich an wie ein Sprint, wie ein Ziel, das ich klar vor Augen habe und das direkt greifbar ist.

Beides hat seinen Platz in meinem Leben – nicht nur im Training, sondern auch in meinen Gedanken: Manche Themen brauchen die Beständigkeit und das Durchhaltevermögen des Laufbands. Andere verlangen nach der Konzentration und Intensität des Rudergeräts.

Doch was ich generell dabei gelernt habe, ist, dass es ohne meinen eigenen Rhythmus nicht geht. Das ich immer Wege finden kann, es mir leichter zu machen – und das ich es mir gleichzeitig nicht zu leicht machen WILL.

Und dass es wichtig ist, die kleinen Erfolge zu feiern – ob auf der Langstrecke oder beim Sprint.

Und du?
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welche deiner Ziele eher Langstrecke sind und welche eher Sprint? Es braucht beides und sie sollten zueinander passen!

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