
Heute Mittag habe ich auf meiner Terrasse frische Kräuter und ein paar Salatblätter geerntet – direkt in die Küche, direkt auf meinen Teller.
Ein ganz einfacher Moment. Und gleichzeitig ein kostbarer.
Denn manchmal ist Fülle ganz still. Nicht laut, nicht groß. Sondern grün. Und duftend. Und direkt vor der Haustür.
Ich ertappe mich selbst immer wieder dabei, wie leicht der Blick in die Ferne geht: zum nächsten Ziel, zur größeren Vision, zum „Mehr“. Und dann kommt so ein Augenblick, in dem ich ganz still werde. Und mich erinnere:
Es braucht kein Luxusauto. Keine Villa am Meer. Kein „höher, weiter, schneller“.
Was es braucht, ist die Fähigkeit, die Schönheit des gelebten Moments zu erkennen.
Natürlich – eine gewisse Sicherheit ist Voraussetzung dafür, sich auf diese Art Reichtum überhaupt einlassen zu können. Doch darüber hinaus stelle ich mir immer öfter folgende Fragen:
Was brauche ich wirklich, um erfüllt zu leben?
Und wo steht mir meine eigene Sehnsucht dabei im Weg – weil sie mich von dem entfernt, was längst da ist?
Ich freue mich, wenn du diesen Gedanken mit mir weiterdenkst.
Was bedeutet für dich gelebte Fülle?
