
Zwei tote Tiere auf meinem Weg. Eine stille Frage – und vielleicht eine Antwort.
Ein toter Maulwurf. Ein junger Fuchs.
Beide lagen heute auf meinem gewohnten Waldweg.
Ungewöhnlich. Unübersehbar. Und genau in dem Moment, als ich über das Spannungsfeld zwischen Bindung und Autonomie nachdachte.
Sie haben etwas in mir berührt.
Die Frage: Was in meinem Leben darf gerade sterben – damit Raum entsteht für etwas, das wirklich lebendig ist?
Denn in der Natur bleibt nichts tot.
Alles wird verwandelt. Wird zur Grundlage für neues Leben.
Vielleicht ist es auch in mir Zeit, alte Vorstellungen loszulassen – über Pflichten, Rollen, Selbstbilder.
Ich beginne, Verbindungen neu zu sehen:
Nicht als Fesseln, die mich binden. Sondern als unterstützendes Netz, das mir Halt gibt.
Und ich beginne, mich selbst zu entdecken – mit einer inneren Haltung, die mehr ist als Selbstakzeptanz: Liebe.
Nicht das flüchtige, vielgerühmte Gefühl, das kommt und geht –
sondern die kraftvolle, stille Ausrichtung, die alles ins rechte Licht rückt.
Was darf in deinem Leben gehen, damit Liebe wieder wirken kann?
Wenn du magst, begleite ich dich ein Stück auf DEINEM Weg.
