
Wenn wir weder reden noch zuhören – dann werden die Stimmen in uns laut.
Hörst du ihnen zu?
Meine Waldspaziergänge verändern mich. Jedes Mal.
Nicht laut. Nicht spektakulär. Sondern leise. Zart.
Und doch so spürbar, dass ich manchmal stehenbleiben muss, um nachzulauschen.
Ich sehe jedes Mal etwas anderes.
Etwas, das mir auffällt. Mich berührt.
Manchmal ist es ein Lichtspiel auf dem Moos.
Manchmal ein umgestürzter Baum.
Oder einfach der eigene Atem, den ich plötzlich wieder wahrnehme.
Meine Gedanken gehen dann neue Wege.
Nicht geplant, nicht gemacht – sondern gefunden.
So entstehen viele meiner Texte.
Aus dem Lauschen.
Aus dem Gehen.
Aus dem stillen Dasein.
Was hörst du, wenn es um dich und in dir still wird?
