
Ein Satz aus dem Buch „Die Versöhnung mit dem inneren Feind“ von Dawna Markova, der mich nicht mehr loslässt.
Denn genau das erlebe ich gerade.
Phasen der Orientierungslosigkeit.
Momente, in denen es keine klaren Antworten gibt.
In denen ich mich nicht antreibe, nicht festlege, nicht funktionieren muss.
Stattdessen höre ich tiefer in mich hinein.
Nicht, um sofort etwas zu finden – sondern um wirklich zu lauschen.
Ohne Richtung. Ohne Ziel. Ohne die Erwartung, dass sofort etwas dabei herauskommt.
Vielleicht ist genau das ein Teil von Heimkommen:
Nicht das Finden. Sondern das Dasein.
Nicht der Plan. Sondern die Bereitschaft, zu spüren, was sich zeigen will.
Ich entdecke dabei nicht immer etwas Großes – manchmal einfach nur eine leise Regung. Eine Ahnung. Einen winzigen Impuls.
Doch gerade diese kleinen Wahrnehmungen verändern etwas in mir. Weiten meinen Blick. Machen mich weicher. Und erinnern mich daran, dass es okay ist, nicht zu wissen, wohin.
Wie geht es dir in solchen Phasen?
Was hilft dir, wenn keine klare Richtung da ist?
Und was entdeckst du, wenn du einfach nur in dich hineinspürst – ganz ohne Erwartung?
